Das Double-Double-Double ist perfekt: TiggerTom ist Paratriathlon-Weltmeister!

Nach dem WM-Titel im Paracycling krönt sich TiggerTom im spanischen Pontevedra in einem echten Chaos-Rennen erneut zum Weltmeister. Damit sichert er sich WM-Gold in zwei verschiedenen Sportarten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren.

Die Jetlag-Verdauung nach der Rückreise aus den USA verlief besser als erhofft. Bereits nach drei Tagen stand Tom wieder im vollen Training, und auch die finalen Einheiten in Spanien liefen nach Plan. Das Rennen selbst entwickelte sich jedoch zu einem echten Krimi.

Beim Schwimmen kam Tom hervorragend weg und führte seine Startwelle bis zum Ausstieg an. Da sich die restlichen Athleten lieber in seinem Wasserschatten aufhielten und niemand die Führung übernehmen wollte, stieg er mit einer soliden Leistung auf Platz 2 aus dem Wasser.

Auf den vier Runden der Handbike-Strecke konnte Tom seine Stärke am langen Anstieg voll ausspielen und die zweitschnellste Zeit hinlegen. In der dritten Runde verhakte sich allerdings viermal das Bremsseil an der Kurbel, was jeweils zu einer halben Vollbremsung führte. Der Defekt kostete wertvolle Zeit. Zwar wurde er auf der letzten Radrunde vom Franzosen Josef Fritsch überholt, kam aber mit nur 15 Sekunden Rückstand in die zweite Wechselzone.

Nach dem Wechsel dauerte es nur 500 Meter, bis Tom die Spitzenposition zurückeroberte. Doch kurz nach der Ausfahrt aus dem Stadion schlug ein Reifendefekt am hinteren Rennrollstuhllaufrad zu. Ans Aufgeben dachte er trotzdem nicht: Stehenbleiben machte keinen Sinn, also pushte er mit kaputtem Reifen weiter. Fritsch ging zunächst wieder vorbei, bis das Materialpech auch ihn einholte und sein Fixierungsgurt riss.

Tom übernahm endgültig die Führung. Der Vorsprung nach dem Handbiken war groß genug, um trotz des defekten Reifens souveräne 50 Sekunden ins Ziel zu retten. Damit war das historische „Double-Double-Double“ besiegelt. Wie schon 2025 feiert Österreich einen sensationellen Doppelsieg: Nationalteam-Kollege Florian Brungraber holte sich hinter Tom die Silbermedaille, Josef Fritsch rettete sich auf den Bronzerang.

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